Mila Mar beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig

Im Mai haben wir mit Mila Mar unser Comebackkonzert beim WGT in Leipzig gespielt. Nach einer sehr intensiven Vorbereitung war es wunderschön nach 11 Jahren endlich wieder mit dieser Band auf der Bühne zu stehen, und dann gleich als Headliner auf solch einem Festival … Hier siehst Du einige Rezensionen zu dem Konzert:

„Nach elf Jahren Abstinenz verzauberte Mila Mar …

alias Anke Hachfeld, mit ihrem elfengleichen, kristallklaren Gesang.“

„Heidnisches Dorf: Zumindest konnten sich nach Aussagen von Besuchern die Konzerte hier sehen und hören lassen, allen voran der Auftritt von MILA MAR nach über zehn Jahren Bühnenabstinenz.“

„Den krönenden Abschluss machten Mila Mar, welche nach 11 Jahren Pause zum ersten mal wieder ein Konzert spielten. Der Auftritt wirkte so perfekt, als hätte es diesen langen Unterbruch nie gegeben. Mit elfenhaftem Gesang schwebte Sängerin Anke barfüssig zur tiefgründig verträumten Musik über die Bühne. Selten passte der Begriff des verzauberten Publikums so gut wie hier.
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„Wir konnten im Heidnischen Dorf Mila Mar erleben. Mila Mar (Linda Jane)
Das WGT ist ein Ort wo man alte Freunde wieder trifft und dieses Mal war es Mila Mar, das Quartett um die Sängerin Anke Hachfeld, welches nach 11 Jahren erstmals wieder von sich hören ließen und es war traumhaft fantastisch wie früher. Anke Hachfeld ihre Vieroktavstimme ist unverkennbar. Das Quartett schafft eine Klanglandschaft aus „Synthie“-Klängen, Flöten, Geigen und diversen Perkussionsinstrumenten. In der Musik sind skandinavische, afrikanische und orientalische Einflüsse zu hören. Schwebende Melodien in einer melancholischen Grundstimmung fangen den Zuhörer ein und lassen ihn fliegen. Der Zuspruch des Publikums war so unbeschreiblich und einzigartig wie die Band selbst!“

„Den Schluss bildeten dann ‘Mila Mar’, welche hier ihr erstes Konzert seit 11 Jahren bestritten. Anke konnte mit ihrem Auftritt wie gewohnt überzeugen, sie ist trotz der langen Zeit offensichtlich nicht aus der Übung gekommen und man kann nur hoffen, dass sie hier Lust auf weitere Auftritte gewinnen konnte.“

„nur keine Müdigkeit vorschützen – auch der letzte Treffen-Tag erwies sich als mit Delikatessen gespickt, die in einer solch geballten Form wohl kaum ein zweites Ereignis auf die kurzen Stunden eines einzigen Abends zu verteilen imstande ist. So lockte etwa ein komplettes Horror/Goth-Punk-Festival in Täubchenthal, während sich im heidnischen Dorf die Subszenen übergreifend hoch geschätzten Mila Mar nach elf Jahren erstmals wieder auf einer Bühne blicken ließen – zwei Beispiele aus insgesamt gut fünfzig Stunden Live-Musik am Abend vor dem Abschiednehmen.“

„Montag Abend im HeiDo: Mila Mila. Geniales Konzert! Super Stimme, Klasse Musiker. Mein Highlight des Tages und wie man an der Menge vor der Bühne sieht, die gespannt den Klängen lauscht, bin ich da nicht allein mit meiner Meinung!“

„Das erste Konzert für Mila Mar seit über 10 Jahren. Das letzte Konzert auf dem Heidnischen Dorf 2015. Ihr wart ein geiles Publikum!“

„Als krönenden Abschluss durften sich die „Heido“-Besucher heute über den Auftritt von Mila Mar ‚Official‘ freuen, die sich ihre 11 jährige Bühnenpause kein Bißchen anmerken ließen.“

„Eigentlich ist es wie immer. Im Hintergrund sieht man schon Maaf und Richie herumwuseln, um gleich das Equipment auf die Bühne zu packen, Sabine und Klaus stehen direkt hinter mir und sind genau wie ich voller Vorfreude auf Mila Mar und auch schon ein wenig aufgeregt. Ich wippe im Takt zu vertrauter Musik, grinse Frank neben mir an und wir freuen uns beide, dass gerade Euzen in der Umbaupause aus den Lautsprechern tönt.

Euzen? Moooment… irgend etwas stimmt hier doch nicht. Diese Band gibt es doch noch gar nicht… also jetzt, im Jahr 2004? Ich reibe mir die Augen, warte darauf, dass irgendwo ein Wecker klingelt und ich aus einem Traum aufwache – aber es ist real und tatsächlich schreiben wir mittlerweile das Jahr 2015! Fast 11 Jahre ist es her, dass wir in einem extrem bewegenden Konzert in Nürnberg von Mila Mar Abschied genommen haben, Klaus und (Mila-) Marc den Bandmitgliedern mit zittrigen Stimmen ein sehr persönliches Abschiedsgeschenk (ein kleines Buch mit Geschichten, Bildern und Gedanken zu Mila Mar von vielen Fans) überreicht haben. 11 Jahre, Katrin haben wir das letzte Mal vor etwa 13 Jahren gesehen… unglaublich… und jetzt stehen sie tatsächlich hier auf der großen WGT-Bühne im heidnischen Dorf.

Lars erscheint mit Affenmaske auf der Bühne, setzt sich ans Schlagzeug und beginnt mit einem erdigen, archaischen Djembesound… dann betreten Katrin und Maaf die Bühne und fangen an, mit Ihren Instrumenten einzusteigen, aus dem Djembe-Intro entwickelt sich „Djanga“… Gänsehaut… und als Anke anfängt zu singen, habe ich schon das erste Mal Pipi in den Augen. Damn, ich fasse es nicht – Mila Mar sind tatsächlich wieder da und schon bei den ersten Tönen bin ich wieder mit Haut und Haaren verfallen…

Fragt mich nicht, welche Songs im Einzelnen gespielt wurden, vorwiegend von den Alben „Nova“ und „Elfensex“… es war alles wie in einem Film oder einem Traum… und es gab neue Songs! Waren es 3 oder waren es 4? Ich weiss es nicht mehr – aber auch die neuen Stücke waren einfach einzig und allein Mila Mar, zeitlos, sie hätten auch auf den früheren Alben sein können. So etwas wie bisher nicht veröffentlichte Songs, Perlen, die erst jetzt wieder aufgetaucht sind. Vielleicht werde ich demnächst einfach mal nach der Setlist fragen? Es gibt so viele Gedanken, Fragen, Wünsche, Hoffnungen… aber all das hat Zeit, ich muss das jetzt erst alles mal emotional verdauen…

Apropos Emotionen: „Like a Canibal“ und natürlich „Was bleibt“ waren auch wieder nicht von dieser Welt. Ich war gar nicht mehr in der Lage, noch weitere Fotos zu machen… die ohnehin „dank“ der Beleuchtung wie vor 11 Jahren fast zwangsläufig reichlich ziemlich retromäßig wurden… *g*… scheißegal… genau so, wie die technischen Probleme während dem Konzert. Klar, schon blöd, wenn das ausgerechnet nach so langer Zeit passieren muss, aber es bleiben ganz sicher andere Dinge in Erinnerung, meint Ihr nicht? Es muss ja ausserdem noch Luft nach oben sein, oder?

Vielleicht hätte ich mir noch 1, 2 Songs von der „Picnic on the Moon“ gewünscht (etwa „In the Name of…“ oder mein geliebtes „Sense of Being“), aber das Album wurde ja vermutlich deswegen ausgeklammert, weil Katrin bei dieser CD ja schon nicht mehr dabei war. Oder vielleicht wären „Hasso“, „Epilog“ oder „Merdina“ noch ein Wunschtraum auf der Setlist gewesen – aber das hätte ich dann wahrscheinlich auch nicht mehr überlebt…

Hey, Ihr Mila Mar’s, ihr gehört sowas von auf die Bühne und ich denke, ihr habt es auch selbst wieder gespürt – es war Euren Gesichtern anzusehen. Eure Musik soll wieder Menschen berühren und verzaubern, Emotionen auslösen und die Seele so erreichen, wie es nur mit ganz besonderer Musik (und einer unvergleichlichen Stimme) möglich ist. Nach 11 Jahren wieder so unmittelbar zu spüren, wie sehr ich Eure Musik immer noch im Herzen trage, ist ein wunderbares Gefühl… danke!“

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Lars Watermann // Mobil 0163 250 49 32

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